• Ihr Partner für deutsch-brasilianische Beziehungen

    Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland e. V. / Centro Empresarial e Centífico Brasil-Alemanha
    Berlin – Santa Catarina – São Paulo

Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien – Deutschland e.V. (WWZ – BD) engagiert sich seit 20 Jahren für die Förderung der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern - insbesondere in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, in der Berufsausbildung sowie im Umweltschutz mit einem nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Markeintritts-Chancen für den deutschen Mittelstand.

Wir unterstützen
und beraten

in allen wichtigen Fragen der bilateralen Beziehungen, beim Eintritt in den deutschen/brasilianischen Markt und bei der Repräsentanz von Firmen in Brasilien bzw. Deutschland.

Wir stellen
Kontakte her

zu Wirtschaft und Politik, potenziellen Kunden, Industrieverbänden, Regulierungsbehörden sowie Universitäten.

Wir entwickeln
bilaterale Projekte

im Bereich erneuerbare Energien, Wissenschaft und Kultur sowie Sport.

Wir organisieren

Workshops und Delegationsreisen.

Wir vermitteln

Rechtsberatung und Finanzierungen.

Ihre Vorteile als Mitglied

Wir helfen und unterstützen Sie beim Markteintritt

Welche Vorteile Sie als Mitglied des WWZ - BD erwarten können ...


"Sprechen Sie mit uns über Ihre Ziele, Chancen und Wünsche! Unverbindliches Kennenlernen - Gespräch vereinbaren, gern auch telefonisch oder per Videokonferenz!"

Aktuelles


Deutsch-brasilianischer Erfahrungsaustausch zwischen Kommunen

Landrat von Vorpommern Greifswald empfing Gast aus Porto Seguro

Zu einem fachlichen Austausch begrüßte Michael Sack, Landrat von Vorpommern-Greifswald, Ende Juli die brasilianische Rechtsanwältin Maionara Pinheiro Sena, Abteilungsleiterin beim Oberbürgermeister von Porto Seguro (Bahia). Landrat Sack gab dabei einen Überblick über den Landkreis im Nordosten Deutschlands mit rund 230.000 Einwohnern, seine kommunalen Verwaltungsstrukturen sowie die Aufgaben des Landrates. Darüber hinaus ging es bei dem Treffen um Themen wie öffentliche Ausschreibungen und Vergabeverfahren, für die Frau Pinheiro Senha innerhalb der Munizipalverwaltung – Porto Seguro hat rund 170.000 Einwohner - zuständig ist. Porto Seguro hat großes Interesse an Kontakten mit Deutschland, ein großes Potenzial im Bereich des Tourismus, sucht ausländische Partner unter anderem für den Bau einer Seilbahn sowie für die Vergabe einer Konzession für den Flughafen. Bisher haben sich zahlreiche Deutsche dort angesiedelt beziehungsweise vermieten Ferienwohnungen.


Landrat Michael Sack, Maionara Pinheiro Sena, Sabine Keding (Büroleitung des Landrates) und Hans-Dieter Beuthan (Geschäftsführender Vizepräsident des WWZ-BD) (v.l.n.r.) Foto: Wagner

Maionara Pinheiro Sena: „In dem Gespräch mit Herrn Sack habe ich viel über die Verwaltungsstruktur und die Arbeitsweise des Landkreises erfahren und konnte so mein Wissen über die öffentliche Verwaltung in Deutschland erweitern. Zugleich bin ich dankbar, dass ich meine Arbeit und die damit im Zusammenhang stehenden Herausforderungen in der Verwaltung von Porto Seguro vorstellen konnte.“ Landrat Michael Sack unterstrich, dass ihm in den Beziehungen mit den brasilianischen Partnern neben dem Austausch von E-Mails und Videokonferenzen der persönliche Kontakt besonders am Herzen liegt. „Ich wünsche mir noch mehr direkten Austausch zwischen Mitarbeitern der Kommunalverwaltungen und auch anderer Bereiche“, so Sack.

Das Treffen knüpft an die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und Brasilien an. Bereits im Rahmen einer Reise nach Brasilien unterzeichnete Landrat Michael Sack im Jahr 2024 eine Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Blumenau zur Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Kultur und Sprachförderung.

Initiiert und organisiert wurde das Treffen in Greifswald vom Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD), das sich bereits sehr mehr als 25 Jahren für die Entwicklung der deutsch-brasilianischen Beziehungen in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und kommunaler Verwaltung einsetzt. Seitens des WWZ-BD nahmen an dem Gespräch Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vizepräsident des WWZ-BD, und WWZ-Vorstandsmitglied Wolfgang Wagner teil.


Im historischen Porto Seguro darf kein Haus mit mehr als zwei Stockwerken gebaut werden. Foto: Prefeitura 

Berlin und São Paulo vertiefen Beziehungen

Die Metropolen Berlin und São Paulo werden künftig noch enger zusammenarbeiten. Dazu haben hat Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey im Juni 2026 in São Paulo eine Vereinbarung mit der Regierung des gleichnamigen Bundesstaates unterzeichnet. Dies ist eines der Ergebnisse des Aufenthalts einer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation der deutschen Hauptstadt in São Paulo und Rio de Janeiro. Der Besuch erhielt eine besondere Bedeutung durch die Tatsache, dass er der erste einer hochrangigen deutschen Delegation nach Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und den südamerikanischen Mercosur-Staaten war.


Nach der Unterzeichnung der Vereinbarung in São Paulo. Foto: FOC 

„Das Kooperationsabkommen ist eine sehr gute Basis für den Ausbau der Beziehungen zwischen Berlin und dem Bundesstaat São Paulo, insbesondere im Bereich des Technologietransfers“, schätzt WWZ-Vizepräsident Hans-Dieter Beuthan ein. Er nahm als Vertreter des WWZ-Mitgliedsunternehmens FOC – fibre optical components GmbH Berlin an der Delegationsreise teil. „Für FOC war es eine erfolgreiche Reise mit vielen neuen Kontakten“, so Beuthan. Die Delegationsteilnehmer führten unter anderem Gespräche in der Zentrale des Energieriesen Petrobras in Rio de Janeiro sowie auf dem Innovationskongress „Web Summit Rio 2026“. Hans-Dieter Beuthan: „Unser Dank geht an die Organisatoren von der IHK Berlin und Berlin Partner sowie die beiden AHKs in Rio de Janeiro und São Paulo.“


Berliner Delegation im Operationszentrum der Stadtverwaltung von Rio. Foto: IHK 

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: "Wir haben unsere Delegationsmitglieder nach ihrer Motivation gefragt, hier an der Berliner Reise nach Brasilien teilzunehmen. Hier die Antworten."
https://fb.watch/Iv0rkUsCsb/ Quelle: Facebook 

Hannover 2026 mit mehreren Premieren

WWZ-BD zeigte „Flagge“ bei Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen und Hannover Messe mit Partnerland Brasilien

Die Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage in Hannover und die parallel veranstaltete Hannover Messe mit Partnerland Brasilien waren in mehrfacher Hinsicht Schauplätze bemerkenswerter Premieren. Zum einen wurden beide Veranstaltungen von Brasiliens Staatspräsident Luis Inácio Lula da Silva und Bundeskanzler Friedrich Merz eröffnet. Das garantierte nicht nur hochkarätige Wirtschafts- und Politikdelegationen von beiden Seiten, sondern auch internationale Medienaufmerksamkeit. Darüber hinaus war die brasilianische Präsenz auf der Hannover Messe noch nie so groß wie in diesem Jahr. Südamerikas größtes Land präsentierte sich unter dem Motto „The Industry of Today“ als führende Industrienation mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Energiewende und grüne Technologien.

Auch für das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) waren die Tage von Hannover ganz besondere. Vertreter des WWZ-BD nahmen zum einen – wie schon seit mehr als 20 Jahren – an den wichtigsten Gremiensitzungen der Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage teil. Zum anderen, das ist eine absolute Premiere, war der Verein zum ersten Mal mit einem eigenen Messestand auf der größten Industriemesse der Welt präsent. Für einen nicht staatlich geförderten Verein eine echte Herausforderung.


Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Stand des WWZ-BD au der Hannover Messe 2026 - Foto: IHK/Drachevsky 

Wir haben es gemeinsam gestemmt, sowohl an der Sitzung der Deutsch-Brasilianischen Initiative für Agribusiness und Innovation, die in Berlin tagte, als auch an den bilateralen Wirtschaftstagen in Hannover und der Hannover Messe teilzunehmen. Bei diesen Veranstaltungen wurde das WWZ-BD – in unterschiedlichen Besetzungen – von den Vizepräsidenten Hans-Dieter Beuthan und Milton Quadros, den Vorstandsmitgliedern Christian Kutza und Wolfgang Wagner sowie den WWZ-Mitgliedern Sylk Schneider und Uwe Hoffmann vertreten. 

Kein Zufall war auch unsere Platzierung auf dem großen Messegelände. Wir waren Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, mit dem wir seit vielen Jahren durch verschiedene Projekte eng verbunden sind. An diesem Stand konnten wir zahlreiche Interessenten begrüßen, Unternehmer aus Brasilien und Deutschland, Repräsentanten von IHKs und AHKs sowie Politiker aus mehreren deutschen Bundesländern und aus Brasilien.

Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch der Ministerpräsidentin des Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, an unserem Stand. WWZ-Vizepräsident Hans-Dieter Beuthan erinnerte an die Reise der damaligen Präsidentin des Bundesrates 2024 nach Brasilien, an der auch das WWZ-BD teilgenommen hatte. Er informierte die Ministerpräsidentin über neue Projekte des Vereins, darunter über die Kooperation mit dem Landkreis Vorpommern Greifswald und brasilianischen Partnern auf den Gebieten Gastronomie und Pflegedienstleistungen.


Starkes WWZ-Team in Hannover: Hans-Dieter Beuthan, Milton Quadros, Wolfgang Wagner, Sylk Schneider und Christian Kutza (v.r.n.l.) - Foto: IHK/Drachevsky 

Unterm Strich können wir bilanzieren: Für das WWZ-BD waren die Tage in Hannover und Berlin ein voller Erfolg. Mit der Teilnahme an der Hannover Messe haben wir viele neue Kontakte gewonnen und neue Zielgruppen erreicht. Dafür ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

Doch ein bekannter Spruch der Messeleute lautet: „Nach der Messe ist vor der Messe.“ Deshalb heißt es jetzt, vereinbarte Projekte umzusetzen und neue Herausforderungen gemeinsam anzugehen.

 

Historische Bande zwischen Thüringen und Bahia

Weimar war im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts ein Zentrum der Brasilienrezeption. Nirgends wurden mehr deutschsprachige Bücher zu Brasilien veröffentlicht als hier. So auch 1806 die deutsche Erstpublikation von Thomas Lindley´s „Reise nach Brasilien und Aufenthalt daselbst in den Jahren 1802 und 1803: Nebst einer Beschreibung der Städte und Provinzen Porto Seguro und San Salvador“ in Friedrich Justin Bertuchs Verlag des Landes-Industrie-Comptoirs.